Case Study Steel House

programme
mandat de recherche de nouvelles solutions constructives en acier applicables au logement
lieu
Kunzareal Windisch (AG)
date
2016-17
surface
-
procédure
mandat d'étude parallèle sur candidature
client
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
team
Alexis Burrus, Raphaël Nussbaumer, Chloé Rennard, Svend Reymond
Case Study Steel House, Burrus Nussbaumer Architectes et Ingeni, vue extérieure dans contexte existant / external view within existing context

insertion du bâtiment dans contexte existant

Eine entwerferische Vision, pragmatisch und radikal zugleich: Das Tragwerk, eine in sich steife Rahmenkonstruktion aus Stahl-Hohlprofilen, dient als universelles Gerüst für einen eingehängten Wohnkörper mit grosser Freiheit im Ausbau – eine zurückhaltende Version von Peter Cooks Plug-in-Prinzip. Die Struktur belässt, abgehoben vom Boden, den heutigen Park- und Marktplatz frei zur Aneignung durch das Quartier. Auf eine programmatische Belegung des Erdgeschosses wird verzichtet, und sogar ein Eingang im üblichen Sinn fehlt. Lediglich eine Treppe, ein Lift und die «Stelzen» des Wohnregals besitzen Bodenkontakt. Unterschiedliche Wohnszenarien sollen möglich sein. Leicht vorstellbar ist ein Szenario, in dem das Einhängen von Körpern freier und individueller erfolgt, die Fassade kontextuelle Bezüge sucht oder kollektive Freiräume integriert sind und damit die Benutzung durch den Menschen das technische Gebilde durchdringt.

(Tanja Reimer, “Zwei Fragen, sechs Thesen”, in Werk, bauen + wohnen, septembre 2017)

Case Study Steel House, Burrus Nussbaumer Architectes et Ingeni, coursive-terrasse / access corridor-terrace

coursive-terrasse

Case Study Steel House, Burrus Nussbaumer Architectes et Ingeni, vue intérieure / internal view

vue intérieure

Case Study Steel House, Burrus Nussbaumer Architectes et Ingeni, axonométrie constructive / constructive axonometric drawing

axonométrie constructive

© Burrus Nussbaumer Architectes Sàrl 2018